Die Feiertage haben oft eine gewisse Distanz zum Arbeitsalltag gebracht. Das ist gut und sollte zum Überprüfen von Gewohnheiten, Rahmenbedingungen und Einstellungen genutzt werden. Denn mit dem Distanzblick und Einstieg in ein neues Jahr lassen sich Störfaktoren und eigene Blockaden besser erkennen, als bei alltäglichem Hochbetrieb und Dauerbelastung. Sie beginnen mit einem neuen Jahr einen neuen Abschnitt und haben sich vielleicht einiges vorgenommen für 2013 – was sie ändern wollen, was sie erreichen wollen, wie Sie sich Ihren Joballtag etwas umgestalten wollen…

Ein Jahreswechsel ist immer ein kleiner Neuanfang – nutzen Sie diese Unregelmäßigkeit im sonstigen Trott, um einen Check Ihres Jobs zu machen. Denn nur mit regelmäßigen Checks der Hauptfaktoren können Sie rechtzeitig auf falsche Entwicklungen reagieren, die sonst zu Demotivation, Burn-out oder psychosomatischen Krankheiten führen können.

Was sind Glücksfaktoren im Job? glucksfaktoren-rund-um-den-job-3
Eine Umfrage von stellenanzeigen.de hat ermittelt, dass “Aufgaben und Arbeitsinhalte” mit 4,1 Punkten die höchste durchschnittliche Bewertung erhielt. Bewertet wurden insgesamt acht Faktoren anhand einer Skala von 1 (gar nicht) bis 5 (stark). Ebenfalls sehr wichtig für das Glück sind mit 4,0 Punkten die Kollegen, leicht nachrangig wurden mit der Durchschnittsnote 3,9 die Faktoren “Chef” und “Lob und Anerkennung” bewertet. “Messbarer Erfolg” sowie “Entwicklungsmöglichkeiten” erhielten jeweils 3,8 Punkte. Dem Faktor “Gehalt” gaben die Nutzer im Durchschnitt 3,6, dem “Unternehmen” (Kultur, Branche, Größe etc.) 3,4 Punkte.

Wie sieht die Beurteilung Ihres Jobs aktuell aus? Vergeben Sie Ihre Wertung mit „sehr bis normal zufrieden“, „im Großen und Ganzen zufrieden“, „eher nicht zufrieden“ und „unzufrieden“. Und um nicht nur den Job abgegrenzt zu sehen, fügen Sie zwei weitere Faktoren dazu. Zum einen das Thema Life-Balance – ermöglicht Ihnen Ihr Job noch genug Zeit für andere Lebensbereiche wie Familie, Freunde, Hobbies, Sport, Reisen, Erholen. Denn es gibt keine Work-Life-Balance – Ihr Job gehört zu Ihrem Leben und sollte sich dort integrieren. Und zum anderen das Thema Belastung/Stress/Gesundheit – Ihr Körper sendet jedem rechtzeitig Signale, wenn es zu viel, zu einseitig, zu „unpassend“ wird. Man muss nur hinhören.

Die Auswertung ist individuell sehr verschieden, je nachdem welcher Faktor für Sie eine höhere Priorität hat, wie viele „eher nicht zufrieden“ durch „sehr zufrieden“ ausgeglichen werden können und wie groß die Möglichkeit gegeben ist, Änderungen – auch im eigenen Verhalten – umsetzen zu können. Sind Sie aber vermehrt im gedämpften bis unzufriedenen Bereich sollten Sie sich doch eingehender mit Ihrer Situation auseinander setzen.