Das Modell der Work-Life-Balance greift zu kurz, wie eine neue Studie herausfand. Das Modell, das mir persönlich in der Aufsplittung zwischen Arbeit und Leben nie gefiel – denn auch meine Arbeit ist mein Leben und nicht Zwangszustand –, ist in seiner Zweidimensionalität nicht wirklich ein Ansatz, um eine Balance zu finden.

Die Psychologin Antje Proske hat am Lehrstuhl Psychologie der Universität Dresden eine Studie durchgeführt, die aufzeigte, dass sich ein gesundes und zufriedenes Leben in einem Dreieck aus den Faktoren Zeit für die Arbeit – Zeit für andere – Zeit für sich selbst ausbalanciert. Natürlich gibt es keinen generellen Wert, der für den persönlich richtigen Anteil steht, aber alle Faktoren brauchen in der Zeitplanung Berücksichtigung.

Fotolia_45836875_LAllerdings ergab die Studie, das „Zeit für sich selbst grundlegend ist. Diese Zeit bestimmt zu einem Großteil das Ausmaß, mit dem man gesund bleibt. Sie konnte durch Freizeit mit anderen nicht ersetzt werden, war also maßgeblich für die eigene Gesundheitsfürsorge.“ Allerdings wird der Mensch mit ihr allein auch nicht glücklich, den Zugehörigkeit und Nähe (Zeit für andere) sowie Selbstverwirklichung und Wirksamkeit (Zeit für Arbeit) sind für sein Wohlbefinden auch unersetzlich.

Daher spielt die Fähigkeit der Selbststeuerung eine wichtige Rolle, um die drei Anteile in einem für sich selbst ausgewogenen Ganzen zu halten. Als Coaching-Ansatz ist hier die Stärkung der Selbstkompetenz zu sehen, damit die Steuerung der Balance gelingen kann.

Lesen Sie den ganzen Artikel und bestimmen Sie Ihr Wohlfühl-Dreieck!